Wofür ich der Endometriose dankbar bin

Dankbar für die Endometriose?

Aber ich habe zumindest eine weitere Sache an der Endometriose entdeckt, für die ich mega dankbar bin! Ich bin nämlich dankbar für all die wundervollen Menschen, die ich nur dadurch kennengelernt habe…

Dankbar für die Endometriose?

Hallo, hallo – mich gibt es auch noch, keine Sorge! Mein Endometriose Blog wird ja zurzeit wirklich von den Endometriose Geschichten anderer Betroffener dominiert – und das find ich mega, ganz ehrlich! Trotzdem fand ich es angebracht, mich zur Abwechslung auf meinem eigenen Endometriose Blog doch auch mal wieder mit einem eigenen Beitrag zu Wort zu melden. Damit ihr mich auch ja nicht vergesst oder denkt, ich würde nie wieder selber etwas zu meinem Blog beitragen.

Andere Projekte

Nun aber vorab vielleicht einmal kurz etwas dazu, wieso ich zurzeit selber eher nicht so viel schreibe. Erstens liegt es daran, dass, wie ihr ja wisst und falls nicht, dann findet ihr den erklärenden Beitrag dazu hier, meine Endometriose fröhlich und munter vor sich hin wächst. Deshalb heißt es an der Front grade leider „einfach nur“ Zähne zusammenbeißen, alle vier Wochen kontrollieren, abwarten und Tee trinken. Das fällt mir auch, ganz ehrlich, ziemlich schwer, macht sie sich durch Dauerschmerzen quasi jeden Tag bemerkbar und erinnert mich daran, dass sie da ist. Aber mir ständig darüber den Kopf zu zerbrechen bringt mich im Leben irgendwie auch nicht weiter. 

Zweitens konzentriere ich mich grade, vor allem natürlich auch um mich abzulenken, auf meine ganzen anderen Projekte. Allen voran das Projekt Youtube! Falls ihr es nämlich noch nicht mitbekommen habt (habt ihr locker eh): Ich hab einen Youtube-Channel gestartet, auf dem ich meine Endometriose Geschichte und alles mögliche zu diesem Thema nun auch in Video-Form teilen möchte. Es folgt hier nun kurz der latent aufdringliche Reminder, dass ihr gerne mein erstes Video angucken und meinen Channel abonnieren dürft, falls ihr das noch nicht getan habt. Meine ewige Dankbarkeit sei euch dafür natürlich absolut gewiss!

Es ist Endometriose Monat März

Neben Youtube, und das frisst schon erstaunlich viel Zeit, werde ich außerdem von Gastbeiträgen förmlich nur so überrannt – und versteht mich nicht falsch, ich feier das! Schließlich ist eben grade der Endometriose Monat März und deshalb der perfekte Zeitpunkt, auf die Endometriose aufmerksam zu machen und all die Facetten zu zeigen, die sie haben kann! Weil das aber natürlich auch etwas Arbeit auf meiner Seite ist, mag es sein, dass der ein oder andere Beitrag eine Weile bei mir liegt, bevor ich ihn veröffentliche. Ich hoffe, ihr könnt das verstehen und nehmt mir das nicht krumm.

Ich find das aber grade auch echt in Ordnung so, dass weniger von mir und mehr von euch kommt auf meinem Endometriose Blog – ich hoffe, ihr auch. Aber wenn ich mir so meine Blog-Analytics angucke, dann findet ihr die Gastbeiträge auch wirklich spannend. Und das wiederum find ich mega, weil es mir zeigt, dass ich hier das Richtige tue. Deshalb natürlich auch nochmal ein Danke an euch Leser da draußen und natürlich auch an alle diejenigen, die ihre Geschichten hier mit uns teilen!

Worum es aber eigentlich geht

Aus diesen Gründen schreib ich also gerade nicht so viel selber, das haben wir jetzt verstanden denk ich. Ich möchte aber trotzdem noch eine kleine Erkenntnis mit euch teilen, die mir vor Kurzem so gekommen ist. Und zwar hab ich ja vor einigen Wochen, zum Jahresanfang, einen Beitrag geschrieben, in dem es um Dankbarkeit ging. Schon damals hat mich eine Freundin gefragt, ob ich wohl jemals dankbar für die Endometriose sein kann. Diese Frage hab ich mir auch selber gestellt, konnte sie aber irgendwie nicht wirklich beantworten. 

Es ist auch nicht wirklich so, dass ich sie jetzt richtig beantworten kann. Aber ich habe in den letzten Monaten zumindest eine weitere Sache an der Endometriose entdeckt, für die ich super mega dankbar bin! Ich bin nämlich unglaublich dankbar für all die wundervollen Menschen, die ich nur dadurch kennengelernt habe. Ich hätte einfach niemals gedacht, dass man durch eine Krankheit so viele unglaublich tolle Freundinnen finden würde – und ich meine so richtige Freundinnen. Freundinnen, die immer für mich da sind und auf die ich zählen kann. Bei denen ich mich ausheulen kann und die mit all ihrer Kraft versuchen, mir zu helfen. Freundinnen, mit denen ich einfach über alle reden kann, über jede Angst, jede Sorge und jede Unsicherheit – sei es bei einem Kaffee, Telefonat oder über ewig lange Sprachnachrichten. 

Danke!

Mir war bis vor einiger Zeit auch einfach überhaupt nicht klar, wie wertvoll der Kontakt mit Gleichgesinnten sein kann. Kontakt mit anderen, die einen aus tiefster Seele verstehen können, wenn man sich zum Tausendsten mal den Kopf über potenzielle Eventualitäten zerbricht. Denn ganz ehrlich, das können wir glaube ich alle ziemlich gut manchmal und für Außenstehende mag das oft sehr schwierig sein. Ich glaube einfach, dass man gewisse Dinge in Hinblick auf die Endometriose einfach selber erlebt haben muss, um sie so richtig nachvollziehen zu können. Deshalb sind diese Freundschaften mit anderen Betroffenen für mich einfach so viel wert. Danke, dass es euch gibt! 

Was ich jetzt also damit sagen will: Wenn es etwas gibt an der Endometriose, für das ich dankbar sein kann und möchte, dann sind es definitiv all diese wundervollen Freundschaften, die dadurch entstanden sind und die ich ohne die Endometriose niemals gefunden hätte. Ob ich jemals so richtig dankbar für die Endometriose selber sein kann? Das weiß ich grade nicht – vielleicht irgendwann, vielleicht aber auch nicht. Wenn ich dazu einen neuen Gedanken habe, lasse ich es euch auf jeden Fall wissen! 

Ja, das wars eigentlich auch schon, mehr wollte ich gar nicht loswerden. Ich hoffe, dass es euch in Zeiten von Corona allen so gut geht, wie irgendwie möglich – bleibt gesund!

Wenn ihr Fragen, Feedback oder Anmerkungen habt, dann schreibt mir gerne einen Kommentar oder eine Nachricht.

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